Albin Brun
& Patricia Draeger
presse
PRESSE

Peter Rüedi - Die Weltwoche (pdf)

„Herzergreifend“.

Jazz 'n' more (pdf)

 "... besondere emotionale Qualität, die so viele Menschen berührt."

Music Frames (NL)

 "Gorgeous! The musical value of this album 'Glisch d'Atun' reach even higher than the Alps and ready for worldwide exposure!"

globalsound.info

 "... gut aufeinander abgestimmt." (★★★★★)

NZZ am Sonntag

 "Ihre Duo-Aufnahmen sind besonders berückend."

Der Landbote

 "Raffinierte Stimmungen."

Zeitlupe (pdf)

 "Ein ausserordentlich grosses Vergnügen."

kulturtipp (pdf)

„Eine Wunderkiste mit zehn Eigenkompositionen, genährt aus der musikalischen Weltläufigkeit dieser beiden Ausnahmemusiker“.

zalp

 "Geniales musikalisches Können."

La Liberté (pdf)

 "Le tout interprété avec une musicalité remarquable, une authenticité toute interieure et présenté dans un humour bilingue décontracté."

Unterwaldner (pdf)

 "Die hohe Kunst des Zusammenspiels."

The duo Brun / Draeger is a wonderful combination of accordion, wind instruments and schwyzerörgeli: Swiss diatonic accordion which is widely used for playing folk music from the Alps. Albin Brun plays very skillfully this instrument. He is a melodic poet who takes your breath away by the amazing title track ‘Glisch d’Atun‘ on which he plays the schwyzerörgeli with the accordion by Patricia Draeger, the opening piece on this recording. An innovative collaboration that is further been developed into an inseparable duo creating a very different sound with several instrument combinations. Draeger plays accordion and the accordina (kind of mouth-harmonica) while Brun varies from accordion to soprano sax and duduk (Armenian double reed instrument). They use thereby various kinds of music like Balkan/Gypsy (‘Gadno Aynish‘), the Nino Rota-like ‘Simelibärg-Tango‘, the psalm touch in ‘Gislers’ and back to Switzerland with ‘Friedberg-Jodel’. All the compositions have nice theme’s (variations) and improvisation. Particularly attractive is the duduk in ‘Lo‘, the national wind instrument from Armenia made out of apricot wood. In traditional Armenian music this instrument is often supported by a drone; a long reclining tone by second duduk player played through ‘circular-breathing‘ creating a hypnotic sound with a soft tone. That drone in ‘Lo’ is played on the accordion, followed by subtle accordion chords, but the duduk melody still remains serene and subtle. Gorgeous! Brun / Draeger is a very fine duo, with good musicianship and virtuosity. The musical value of this album ‘Glisch d’Atun‘ reach even higher than the Alps and ready for worldwide exposure!

Mattie Poels

Music Frames (NL)

Wenn Schweizer Volksmelodien sich weltmännisch verwandeln verlieren sie ihre Erden-Schwere. Albin Brun und Patricia Draeger zeigen, wie's geht: Glisch D'Atun

Albin Brun und Patricia Draeger kennen sich aus diversen Projekten, lassen hier aber erstmals im Duett Schwyzerörgeli, Saxophon und Akkordeon zusammen harmonieren.

Schwyzerörgeli und Akkordeon: Das könnte nach instrumentalem Familienzwist tönen, ist hier aber überhaupt nicht der Fall. Ihr Zusammenspiel haben Albin Brun und Patricia Draeger im Projekt «Kazalpin» oder Albin Bruns Alpin Ensemble und in vielen Konzerten ausbalanciert. Beide Musiker sind in stilistisch ganz unterschiedlichen Formationen unterwegs und beherrschen eines bestens: der Mit-Musikerin zuzuhören, einander nicht im Weg stehen.

Die Zurücknahme auf die Hauptinstrumente Akkordeon, Schwyzerörgeli und Sopransax gerät nie in allzu dünne Luft. Da ist immer noch viel Klangvolumen da, um die Lieder auch zu tragen. Songs, die in anderen Formationen zum Repertoire gehören, erhalten hier eine transparentere Aufnahme, z.B. «Glisch d’Atun». Rhythmisches und Balladen wechseln sich ab.

Weltoffene Volksmusik

Die beiden mischen auch Schweizer Volksliedgut neu auf. So kommt das vertraute «Simelibärg» als Tango daher, die Melodie ist quasi kurz ausgewandert. Die Melodieführung der neuen Innerschweizer Örgeli-Tradition hat in den letzten Jahren sowieso etwas Weltmännisches erhalten, erinnert mich oft an die Spielweise der finnischen KollegInnen.

Volkslied-Melodie trifft Weltoffenheit, und egal ob Tango oder Walzer – die beiden sind gut aufeinander abgestimmte Tanzpartner. Da lässt keiner den anderen fallen.

Bewertung: ★★★★★

Jodok Kobelt

globalsounds.info

Klangpoesie aus dem Landesinnern

Der Luzerner Albin Brun und die Zugerin Patricia Draeger musizieren seit 2002 in verschiedenen Formationen zusammen. Besonders berückend sind ihre Duo-Aufnahmen. Brun spielt dabei Schwyzerörgeli, Sopransaxofon und Duduk (ein armenisches Holzblasinstrument), Draeger spielt Akkordeon und Accordina. Auf ihrer neuen CD interpretieren die beiden Eigenkompositionen sowie Bearbeitungen älteren Materials. «Glisch d’atun» heisst das Album. Das ist rätoromanisch und bedeutet «Herbstlicht»; der Titel könnte über den meisten der zehn Stücke stehen. Das Guggisberglied wird als Tango interpretiert; Bruns Stück «Gislers» nimmt Motive der Filmmusik zu Rita Zieglers Dokumentarfilm «Wir von da oben» über eine Bauernfamilie aus dem Schächental auf. Patricia Draegers «Crazy Camel» bewegt sich so leichtfüssig wie eine Gemse. Elegische Töne herrschen vor in «Lo», einer Hommage Albin Bruns an seine 2015 verstorbene Mutter. Muntere Kuckucksrufe begegnen uns in «Cucù Pastori», besinnlich klingt das Album aus mit «Uf d’nacht». Die Musik des Duos verbindet die Tugenden der Neuen Volksmusik: Heimatverbundenheit geht einher mit Weltoffenheit, Traditionsbewusstsein mit Experimentierfreude. Keine künstliche Folklore treffen wir hier an, sondern eine polyglotte Musik voller Wehmut und Sehnsucht.

Manfred Papst

NZZ am Sonntag

Fremd-vertrauter «Alpentango»

Seit Jahren sind die beiden zusammen unterwegs. Nun haben Albin Brun und Patricia Draeger ihre erste CD mit Eigenkompositionen gemacht.

Wie überall gibt es auch in der Volksmusik Orthodoxe und Freidenkende. Da gehören diese beiden dann zur zweiten Kategorie: Das zeigen schon die Namen der Formationen an, in denen Albin Brun und Patricia Draeger spielen oder einmal gespielt haben: Draeger’s Karsumpel und Christy Doran’s Bunter Hund auf der einen, Interkantonale Blasabfuhr auf der anderen Seite. Patricia Draeger und Albin Brun sind prägende Figuren der Neuen Volksmusik und, was typisch ist, auch im Jazz zuhause. Seit 2002 sind die beiden in verschiedenen Formationen gemeinsam unterwegs. Nun haben sie ihre erste CD mit Eigenkompositionen veröffentlicht.

«Glisch d’Atun» heisst das Album, das ist Rätoromanisch für «Herbstlicht» – eine gute Metapher für diese Musik, die tatsächlich oft feierlich schimmert und eine alpine Stimmung heraufbeschwört, so auch im Titelstück. Das liegt natürlich an den Instrumenten Schwyzerörgeli (Brun) und Akkordeon (Draeger), an der klanglichen Nähe zur Kirchenorgel. Wer näher herangeht an diese Musik, wird unter dem Firnis eine lebendige Dynamik bemerken. Schon näher beim Jazz ist dann «Crazy Camel», wo Brun auf dem Sopransaxofon gewitzte und wehmütige Schlaufen zieht.

Raffinierte Stimmungen

Zehn Stücke enthält das Duo-Album. Dramatisch kommt das mitunter östlich angehauchte «Gadno Aynish» daher, das mit raffinierten Stimmungswechseln überrascht. Unverhofft, und ohne dass man bewusst etwas von der Reise gemerkt hätte, findet man sich in einer völlig veränderten Gegend wieder.

Wenn es denn noch eines Beweises bedurft hätte, dass Volksmusik universal ist: Hier wäre er geleistet. «Gislers» geht auf die Musik zum Filmporträt einer Bergbauernfamilie zurück; ein Alpentango ist der auf dem bekannten «Guggisberg-Lied» beruhende «Simelibärg-Tango», er deckt das in der Melancholie versteckte erotische Talent auf. Hübsch verspielt ist «Cucù Pastori». Mit dem «Friedberg-Jodel» wird es dann wieder feierlich, und mit dem zauberhaften «Uf d‘Nacht» erst recht.

Helmut Dworschak

Der Landbote

Über eine halbe Stunde feinste Ohrenunterhaltung bietet das erste Duoalbum von Patricia Draeger und Albin Brun. Die zwei spielen seit Jahren in allen Sparten von Berg- und Weltmusik zusammen, ihre sorgsam eingesetzten Instrumente kräuseln virtuos um hüpfende und wehmütige Melodien. Dynamisches und feinfühliges Örgeli, präzises Sopransax und eine ordentliche Portion Passion schaffen in eingehenden Motiven zugleich fremde und vertraute Klänge. Der «Simelibärg-Tango» pimpt den vielgehörten Klassiker erfolgreich mit lateinamerikanischem Feuer, und auch die neun anderen Stücke entzücken durch Abwechslung und geniales musikalisches Können. Musig, wo chutzelet und chräbbälät.

Laurentia Nussbaum

zalp